
Von außen sieht alles gut aus.
Auf dem Hof, auf dem ich im Sauerland aufgewachsen bin, war klar, dass ein Feld nicht jedes Jahr dasselbe tragen kann. Irgendwann braucht der Boden etwas anderes.
Mit der eigenen Arbeit ist es oft ähnlich. Du hast lange und gut funktioniert, andere verlassen sich auf dich, und trotzdem spürst du, dass das, was du tust, nicht mehr zu dir passt. Du willst da raus, auch wenn du noch nicht sagen kannst, wohin.
Wohin es danach geht, ist sehr unterschiedlich. Manche gestalten ihr Unternehmen neu, andere fangen etwas ganz Eigenes an, und manchmal zeigt sich, dass der Platz der richtige ist und sich nur die eigene Haltung darin verändern möchte. Welcher Weg deiner ist, lässt sich am Anfang noch nicht erkennen. Wie beim Feld entscheidet sich das erst, wenn klar ist, was der Boden jetzt braucht. Und dafür gibt es vorher eine andere Frage zu beantworten.
Erst klären, was bleibt, damit es
noch deins ist.

Wenn man merkt, dass es so nicht weitergeht, sucht man meist zuerst nach was Neuem, nach einer Idee oder einem Angebot, was Erfolg verspricht. Das ist verständlich, führt aber oft nur in die nächste Rolle, die nach einer Weile genauso eng wird wie die alte.
Vorher lohnt es sich, in Ruhe das zu prüfen, was du mitnehmen willst und was du zurücklassen darfst.
Ich kenne diese Frage von innen. Nach 23 Jahren mit meiner eigenen Agentur habe ich sie mir selbst gestellt, und es hat mehr als zwei Jahre gedauert, bis ich ehrlich sagen konnte, dass es nicht mehr meins ist. und verkauft habe.
Danach habe ich das Haus, in dem die Agentur saß, renoviert und vermietet, das Unternehmen noch ein Jahr lang als Beraterin begleitet und nebenher VIVAT aufgebaut. Die strategischen Entscheidungen waren in dieser Zeit die leichtere Übung. Schwer war nur die Frage vom Anfang.

Was darf bleiben, damit es noch deins ist?
Wie weit wir gemeinsam gehen, entscheidest du. Manchen reicht es, innen wieder klar zu werden. Andere möchten den ganzen Weg gehen, bis ihr Auftritt zu dem passt, was sie dabei gefunden haben.
1. Klären
Am Anfang finden wir heraus, wer du bist, wenn du nicht funktionieren musst.
Ich stelle dir Fragen und gebe dir Werkzeuge an die Hand, mit denen du selbst ganz leicht die Antworten findest.
Für diese innere Arbeit gibt es bei VIVAT MIND drei Stufen, KLAR, GANZ und SEIN, je nachdem, wie tief du gehen möchtest.
Was sich geklärt hat, bekommt dann Worte und Bilder. Wir arbeiten deinen Kern und deine Positionierung heraus, bis du sagen kannst, was du tust und für wen, und dich in diesen Sätzen selbst wiedererkennst.
2. Formulieren
Erst dann geht es nach außen, auf deine Webseite, deinen Webshop, zu LinkedIn, zu anderen Social Media-Plattformen oder in einen Film.
Ich schreibe die Konzepte und führe Regie. Umgesetzt wird entweder mit Menschen aus meinem Netzwerk, denen ich vertraue und aus denen du wählen kannst oder du bringst sie mit.
3. Zeigen
Wo fängst du an?
Vielleicht kannst du noch gar nicht genau sagen, was nicht mehr stimmt, und spürst nur, dass etwas nicht mehr passt. Dann hilft dir der Selbsttest, einen ersten Blick darauf zu werfen, wo es sitzt. Und wenn du lieber gleich mit jemandem sprichst, nimm dir 30 Minuten mit mir, unverbindlich und von Mensch zu Mensch.

